Veröffentlicht von René Ronse
Warnung : Erpressung mit gefälschten negativen Bewertungen – Reputation schützen und Geldforderungen abwehren
Aktualisiert am 24 Januar 2026.
In letzter Zeit berichten immer mehr Unternehmen von einem Rufschädigungs-Betrug: Unbekannte behaupten, sie könnten negative Bewertungen veröffentlichen (oder entfernen) – gegen Bezahlung.
Bleiben Sie wachsam: So erkennen Sie die Masche und vermeiden die Fallen.
Gefälschte negative Profi-Bewertungen (Erpressung über die Reputation)
Diese Masche richtet sich an Händler, Restaurants, Selbstständige und freie Berufe – und nutzt die Angst vor sinkender Sichtbarkeit und Vertrauensverlust aus.
Das Vorgehen
Die Betrüger kontaktieren das Opfer (E-Mail, Telefon, Messenger) und behaupten, es sei bereits eine negative Bewertung veröffentlicht worden – oder eine „Bewertungskampagne“ könne starten, wenn nichts unternommen wird.
Ihr Ziel ist es, schnell Geld zu erhalten – oft über schwer nachverfolgbare Zahlungsmittel – im Austausch gegen eine angebliche Löschung oder ein vermeintliches Stoppen der Bewertungen.
Warnsignale : Geldforderung, um Bewertungen „zu entfernen“, Zeitdruck, Weigerung, über einen offiziellen Kanal zu schreiben, Zahlung in Krypto/Prepaid-Karte/verdächtiger Überweisung, unrealistische Versprechen („Löschung garantiert“), Kontakt über eine generische Adresse.
Ein paar Tipps:
- 🧾 Nicht zahlen: Nachrichten sichern und Beweise sammeln (Screenshots, Nummern, E-Mails).
- 🔒 Konten absichern (Google Business Profile, Bewertungsplattformen): starkes Passwort + 2FA.
- 📣 Auf strittige Bewertungen öffentlich und ruhig antworten, ohne persönliche Daten preiszugeben.
- 🚫 Betrügerische Bewertungen über die Melde-Tools der jeweiligen Plattform melden.
- ⚖️ Bei wiederholten Drohungen: rechtlichen Rat einholen und eine Anzeige in Betracht ziehen.
Fazit
Erpressung funktioniert vor allem über Panik: Dokumentieren Sie alles, sichern Sie Ihre Zugänge und nutzen Sie die offiziellen Verfahren zur Anfechtung von Bewertungen.
Melden Sie den Versuch bei den zuständigen Stellen und informieren Sie andere Unternehmen in Ihrem Umfeld.
Lesen Sie unseren Leitfaden Die wichtigsten Punkte, um die meisten Online-Betrugsmaschen zu vermeiden!, um Ihre Schutzmaßnahmen zu stärken.
Nützliche Links : Onlinewachen der Polizei (DE) | BKA – Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) (DE) | BSI – IT-Sicherheitsvorfall melden (DE)
Verfasst von : René Ronse
Quellen & Methodik : Diese Warnmeldung stützt sich auf die regelmäßige Beobachtung nationaler Meldeplattformen, Rückmeldungen von Opfern, Mitteilungen der zuständigen Behörden sowie weitere Informationen, die zum Zeitpunkt der Erstellung oder der letzten Aktualisierung verfügbar waren. Ziel ist es, die Vorgehensweise, die Warnsignale und die richtigen Verhaltensweisen bei dieser Art von Betrug zu erkennen.
Über den Autor : René Ronse, Verantwortlicher von ArnaqueOuFiable.com. Experte für Cybersicherheit von Verbrauchern, Spezialist für die Erkennung von Online-Betrug, Produkttransparenz und digitale Konformität. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Analyse versteckter Abonnementmechanismen, unleserlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen, aggressiver Verkaufstaktiken und irreführender Geschäftspraktiken im Internet.
Letzte Aktualisierung : 24 Januar 2026.
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