Veröffentlicht von René Ronse
Warnung : Gehaltsdiebstahl durch Betrüger
Aktualisiert am 29 Juli 2025.
In den letzten Wochen häufen sich Betrugsfälle in deutschen Unternehmen: Kriminelle geben sich als Mitarbeiter aus und lassen das Gehalt durch einen gefälschten Bankdatenwechsel auf ihr Konto überweisen.
So erkennen und verhindern Sie den Betrug.
Gefälschter Bankdatenwechsel
Die Täter kontaktieren Lohnbuchhaltung oder Personalabteilung, geben sich als Mitarbeiter aus und legen gefälschte neue Kontodaten vor, um das nächste Gehalt umzuleiten.
Vorgehensweise
Sie senden professionelle, personalisierte E-Mails und nutzen dabei Informationen aus Business-Netzwerken (z.B. LinkedIn) oder durch Hacks.
Ihr Ziel: Bankverbindung ohne Prüfung ändern und Gehalt abgreifen.
Indizien:
– E-Mail-Adresse weicht leicht ab oder ist gefälscht
– Dringender Ton, Nachrichten außerhalb der üblichen Zeiten
– Keine Nachweise oder Rückfragen gefordert
Tipps:
- 🔒 Bankdaten nur nach telefonischer Rückbestätigung direkt mit dem Mitarbeiter ändern.
- 📧 Misstrauen bei ungewöhnlichen E-Mail-Anfragen, auch bei professionellem Auftreten.
- 🛡️ Interne Verfahren für Bankdatenänderungen einführen.
- 👥 Schulen Sie Ihre Personalabteilung gezielt auf diese Masche.
- 🔐 Zwei-Faktor-Authentifizierung für Firmen-E-Mails aktivieren.
Fazit
Handeln Sie nie ohne gründliche Überprüfung. Melden Sie Versuche sofort an verbraucherzentrale.de oder bka.de und informieren Sie Ihr Team.
Mehr Tipps: Betrug & Abzocke: So schützen Sie sich!
Verfasst von : René Ronse
Methodik : Unsere Warnmeldungen beruhen auf einer regelmäßigen Überwachung nationaler Meldeplattformen, Rückmeldungen von Betroffenen und Mitteilungen zuständiger Behörden.
Über den Autor : René Ronse, Verantwortlicher von ArnaqueOuFiable.com. Experte für Cybersicherheit von Verbrauchern, Spezialist für die Erkennung von Online-Betrug, Produkttransparenz und digitale Konformität. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Analyse versteckter Abonnementmechanismen, unleserlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen, aggressiver Verkaufstaktiken und irreführender Geschäftspraktiken im Internet.
Quellen : boursorama.com | timesofindia.indiatimes.com | cnews.fr | miller-insurance.com | rmc.bfmtv.com
Letzte Aktualisierung : 29 Juli 2025.
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