Betrugswarnung

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Warnungen
Veröffentlicht von René Ronse

Warnung : Betrug mit gefälschten Online-Spendenaktionen – fiktive Sammlungen nutzen Dramen und aktuelle Ereignisse aus

Aktualisiert am 7 August 2026.

gefälschte Online-Spendenaktion
Gefälschte Spendenaktionen nutzen bewegende Geschichten, aktuelle Katastrophen oder angebliche medizinische Notfälle, um Spenden zu erhalten.

Bleiben Sie wachsam: Einige Überprüfungen helfen oft, eine legitime Sammlung von einem Versuch der Zweckentfremdung zu unterscheiden.

Betrug mit gefälschten Online-Spendenaktionen

Diese Betrugsmasche besteht darin, eine Geldsammlung zu erstellen, die auf einer erfundenen, entstellten oder unter falscher Identität dargestellten Geschichte beruht. Die gezahlten Beträge werden anschließend vom Betrüger kassiert, statt an die angekündigten Personen oder Organisationen weitergegeben zu werden.

Die Vorgehensweise

Betrüger veröffentlichen besonders emotionale Geschichten über eine schwere Krankheit, einen Unfall, einen Brand, eine Naturkatastrophe oder eine humanitäre Krise. Sie können gestohlene Fotos verwenden, die Identität eines echten Opfers missbrauchen oder künstliche Erfahrungsberichte erzeugen, um ihre Geschichte glaubwürdig zu machen.

Die Spendenaktion wird anschließend schnell per SMS, E-Mail oder über soziale Netzwerke verbreitet, um eine sofortige Reaktion auszulösen und Überprüfungen zu begrenzen.

Warnsignale : schwer überprüfbare Identität, sehr emotionale Geschichte ohne genaue Details, Fotos, die aus anderen Quellen stammen, fehlende Nachweise, Sammlung, die unmittelbar nach einem stark medial begleiteten Ereignis erscheint, starker Druck zum Handeln, Link, der in einer unaufgeforderten Nachricht erhalten oder massenhaft in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.

Einige Tipps:

  • 🔎 Suchen Sie nach dem Namen des Organisators und prüfen Sie seine tatsächliche Verbindung zum Begünstigten.
  • 🪪 Kontrollieren Sie die Identität des Erstellers der Sammlung sowie die von der Plattform bereitgestellten Informationen.
  • 📄 Fordern Sie genaue Nachweise an, wenn die Situation vage oder nicht überprüfbar bleibt.
  • 🖼️ Führen Sie eine umgekehrte Bildsuche durch, um einen möglichen Identitätsmissbrauch zu erkennen.
  • 🏛️ Bei Katastrophen oder humanitären Krisen sollten Sie offizielle Stellen, anerkannte Organisationen und die Websites der zuständigen Behörden bevorzugen.
  • 🔗 Spenden Sie kein Geld über einen Link, den Sie per SMS oder E-Mail erhalten haben, ohne zuvor dessen Adresse zu prüfen.
  • 💳 Verwenden Sie ein Zahlungsmittel, das Nachverfolgbarkeit bietet, und vermeiden Sie direkte Überweisungen auf ein persönliches Konto.
  • ⏳ Nehmen Sie sich Zeit, die Sammlung zu überprüfen, auch wenn die Situation als dringend dargestellt wird.

Fazit

Eine bewegende oder häufig geteilte Spendenaktion ist nicht zwangsläufig authentisch. Bevor Sie beitragen, prüfen Sie die Identität des Organisators, die Herkunft der Bilder, die verfügbaren Nachweise und die von der Plattform durchgeführten Kontrollen.

Im Zweifel melden Sie die Sammlung der betroffenen Plattform sowie dem zuständigen offiziellen Dienst, wie der Onlinewache der Polizei (DE). Unser Anti-Betrugs-Meldeassistent kann Ihnen ebenfalls helfen, die passenden Schritte zu identifizieren. Informieren Sie Ihr Umfeld, damit andere Personen kein Geld überweisen.

Sie können auch die folgenden Ressourcen ansehen:

👉 Das Risikoniveau eines verdächtigen Links prüfen
👉 Die wichtigsten Reflexe, um Online-Betrug zu vermeiden
👉 Nützliche Schritte, nachdem man Opfer eines Betrugs geworden ist


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