Betrugswarnung

Eine E-Mail kündigt manchmal das Ende einer kostenlosen Testphase bei einem Videodienst, einem IT-Dienst oder beispielsweise einer Dating-Website an, mit einer unmittelbar bevorstehenden monatlichen Abbuchung. Die Falle wirkt glaubwürdig, weil die Nachricht Ihre echten Kontaktdaten anzeigen kann, einschließlich eines Teils Ihrer IBAN.
Bleiben Sie wachsam: Diese Art von E-Mail soll vor allem eine schnelle Reaktion auslösen, damit Sie Ihre Bankkarte auf einer gefälschten Seite eingeben.
Diese Betrugsmasche unterscheidet sich von üblichen plumpen Nachrichten: Sie stützt sich auf echte persönliche Daten, die nach massiven Datenlecks gesammelt wurden. Das gefälschte Abonnement dient als Vorwand, um glauben zu machen, dass bald eine Zahlung abgebucht wird.
Betrüger kaufen gestohlene Datenbanken und fügen diese automatisch in personalisierte E-Mails ein. Die Nachricht erwähnt einen Streamingdienst, Telefondienst oder irgendeine andere glaubwürdige Art von Abonnement und hebt anschließend einen Kündigungsbutton hervor, der angeblich eine angekündigte Abbuchung stoppen soll. Sobald der Link geöffnet wird, fordert die Seite die Daten der Bankkarte an, um angeblich die Kündigung zu bestätigen oder die Identität zu überprüfen.
Warnsignale : Ihr Name, Vorname, Ihre Adresse oder eine teilweise IBAN in einer unaufgefordert erhaltenen E-Mail, ein Dienst mit unklarem Namen wie Cellcast oder Premium-Videoinhalt, dringender Monatsbetrag von 49,99 € oder mehr, sehr auffälliger Kündigungsbutton, Aufforderung zur Eingabe der Bankkartennummer auf einer Kündigungsseite, Druck, sofort zu handeln.
Eine E-Mail, die echte persönliche Daten, eine falsche kostenlose Testphase und die Drohung einer Abbuchung kombiniert, sollte mit großer Vorsicht behandelt werden. Antworten Sie nicht, verwenden Sie nicht den bereitgestellten Link und prüfen Sie ausschließlich über Ihre Bankzugänge oder über die Website, die Sie selbst öffnen.
Sie können diese Art von Versuch auf einer offiziellen Plattform melden oder unseren Anti-Betrugs-Meldeassistenten nutzen und anschließend Ihre Angehörigen warnen, damit sie nicht aus Panik klicken.
Für weitere Informationen können Ihnen diese Ressourcen helfen, zu prüfen, zu reagieren und ähnliche Fallen besser zu erkennen:
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