Betrugswarnung

Seit Ende März 2025 kursiert weltweit eine neue Form von Smishing: Cyberkriminelle nutzen sogenannte SMS-Blaster, um massenhaft betrügerische Nachrichten zu versenden. Diese Masche betrifft inzwischen viele Länder, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien und weitere. Bleiben Sie wachsam – so erkennen und schützen Sie sich davor.
Bei dieser Betrugsmasche wird mit einem kleinen Sender (Blaster) ein gefälschtes Mobilfunknetz (meist im 2G-Netz) aufgebaut. Handys in der Nähe verbinden sich automatisch und erhalten SMS, die als Behörden, Banken oder öffentliche Dienste getarnt sind.
Betrüger verwenden ein verstecktes Mobilgerät, das eine gefälschte Antenne simuliert. Die Telefone verbinden sich automatisch und erhalten eine dringende Nachricht, z. B. zu angeblichen „offenen Gebühren“ mit Link zu einer Phishing-Seite. Wer dort Daten eingibt, riskiert den Diebstahl sensibler Bankdaten. Die Täter müssen dafür keine Telefonnummern im Voraus kennen – alle verbundenen Geräte erhalten die SMS.
Woran erkennen Sie den Betrug?: Nachricht von einer unbekannten oder kurzen Nummer, auffällig alarmierender Inhalt, ungewöhnliche URLs oder seltsame Domains.
Erhalten Sie eine alarmierende SMS mit Link oder von einer unbekannten Nummer, klicken Sie nicht darauf. Schalten Sie 2G ab oder filtern Sie unbekannte Kontakte. Melden Sie solche Nachrichten Ihrem Anbieter oder offiziellen Stellen und warnen Sie Freunde und Familie. Weitere Infos und Schutzmaßnahmen finden Sie in unserem Leitfaden.
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