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Pfefferminzöl ist seit langem für sein ausgeprägtes Aroma und die zahlreichen medizinischen Anwendungen bekannt, die es bietet.
Dieses Öl findet sich in vielen Sirups, die beispielsweise Atemwegserkrankungen behandeln, sowie in vielseitig einsetzbaren ätherischen Ölmischungen.
Angesichts der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieses Öls sollte man seine Verwendung kennen, um es sicher anwenden zu können.

Wissenschaftlicher Name : Mentha Piperina, aus der botanischen Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Die Minze mit ihren verschiedenen Arten ist eine weitverbreitete Pflanze, die in der Küche, als Gewürz, in Tees und zur Behandlung alltäglicher Beschwerden eingesetzt wird.
Sie ist, ebenso wie ihre Schwester, die grüne Minze, besonders im Mittelmeerraum und im Nahen Osten beliebt. Schon die alten Ägypter und Griechen stellten Pasten aus Pfefferminze her, um die charakteristische Frische dieser Pflanze zu nutzen.
Die Blätter werden kurz vor der Blüte geerntet. Für die Gewinnung des ätherischen Öls wartet man, bis an den Spitzen der Pflanze Blüten erscheinen.
Dann sind die Wirkstoffe besonders konzentriert – ein blühender Pfefferminzstrauß verströmt einen sehr intensiven Duft.
Das ätherische Öl der Pfefferminze wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen, wie die meisten ätherischen Öle.
Es ist zu beachten, dass etwa 100 kg Pfefferminze benötigt werden, um 1 Liter ätherisches Öl zu gewinnen! Die kleine erhaltene Menge wird meist mit einem neutralen Öl wie Süßmandel- oder Weizenkeimöl gemischt.
Reines ätherisches Pfefferminzöl sollte nur in Ausnahmefällen unverdünnt verwendet werden. Wie alle ätherischen Öle ist es hochkonzentriert und kann die Atemwege oder die Haut reizen.
Dieses Öl hilft bei verschiedenen Beschwerden organischen oder psychischen Ursprungs. Seine Wirkung ist gut erforscht und durch Studien belegt.
Einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl, pur oder verdünnt in einem neutralen Öl, reichen aus, um bei einer Erkältung eine verstopfte Nase und die Bronchien zu beruhigen.
Wer mutig ist, kann zwei Tropfen dieses Öls in kochendes Wasser geben und inhalieren; das befreit die Atemwege sehr effektiv. Außerdem hilft es, Kopfschmerzen zu lindern, die oft mit Erkältungen einhergehen.
Das Einreiben der Schläfen mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl ist ein natürliches und wirksames Mittel, um die unangenehmen Schmerzen einer Migräne zu lindern.
Die Kühle und das Frischegefühl dieser Massage betäuben den Schmerz und lindern die übrigen Symptome.
Ein Tropfen Pfefferminzöl auf einem Stück Zucker, das man unter der Zunge zergehen lässt, kann gegen Reisekrankheit helfen.
Auch bei Übelkeit wirkt diese Methode, und der Duft kann direkt aus der Flasche inhaliert werden, wann immer es nötig ist.
Verdauungsprobleme wie Schmerzen, Erbrechen, Blähungen oder eine schlechte Verdauung können mit ätherischem Pfefferminzöl gelindert werden. Besonders wirksam ist das Öl bei innerlicher Anwendung.
Ein Tropfen in heißem Wasser aufgelöst ergibt ein Getränk, das schnell Magenkrämpfe und Verdauungsbeschwerden lindert.
Nach Operationen kann das Öl gegen Krämpfe und Muskelkontraktionen im Dünndarm helfen, was den Patienten wertvollen Komfort bietet.
Außerdem regt das Getränk die Leber an und lindert Beschwerden nach einer schweren Mahlzeit.
Auch Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, profitieren manchmal von der lindernden Wirkung des Öls auf Übelkeit und Erbrechen.
Pfefferminzöl kann den Blutdruck erhöhen und das Herz stimulieren, was Menschen mit niedrigem Blutdruck zugutekommen kann.
Diese belebende Wirkung steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die Wachsamkeit und – wenn Müdigkeit die Ursache ist – auch die sexuelle Leistungsfähigkeit.
Sie hilft auch, Stresssituationen und seelische Belastung zu mildern. Ein Tropfen am Hinterkopf kann beruhigend wirken und negative Gedanken vertreiben.
Pfefferminzöl wirkt gegen viele Bakterienarten. Es ist sowohl für Haut als auch für den Verdauungstrakt wirksam.
Auch verschiedene Parasiten – wie Streptokokken, Kolibakterien, Pilze und Herpesviren – reagieren empfindlich darauf. Das Öl eignet sich deshalb bei Infektionen der Lunge, des Verdauungstrakts, der Haut und der Genitalien.
Bei Verstauchungen oder Muskelzerrungen empfiehlt sich häufig ein mentholhaltiges Produkt wie ätherisches Pfefferminzöl. Die entzündungshemmenden Eigenschaften und das kühlende Gefühl, das den Schmerz betäubt, sind bewiesen.
Bei schmerzenden oder schweren Beinen hilft eine Massage mit neutralem Öl und einigen Tropfen Pfefferminzöl, Schwellungen und Gelenkbeschwerden zu lindern.
Das Öl ist auch für seine entzündungshemmende Wirkung bei Atemwegs-, Haut- und Verdauungsbeschwerden bekannt.

Dieses Öl verdankt seine Wirkung vor allem dem hohen Mentholgehalt, der fast die Hälfte der Zusammensetzung ausmacht.
Menthol ist seit langem in der chinesischen Medizin bekannt – etwa im bekannten Chinesischen Balsam.
Heute ist Menthol Bestandteil vieler moderner Arzneimittel.
Wir kennen alle den erfrischenden, belebenden Geruch von Hustensaft – und das typische Kältegefühl in den Bronchien, das oft folgt. Genau dieser Effekt lindert den Husten und befreit die Atemwege.
Es sollte immer sparsam verwendet werden, da es sehr konzentriert ist. Ein Tropfen in einem Löffel Süßmandelöl reicht für die gewünschte Wirkung.
Dieser Tropfen genügt auch, um Brustkorb oder Kopf einzureiben oder um das Öl in heißem Wasser zu inhalieren.
Pfefferminzöl kann in die Zusammensetzung von Abnehmpillen aufgenommen werden. Seine verdauungsfördernde Wirkung und die Reduktion von Blähungen können die Wirkung anderer Schlankheitsmittel ergänzen.
Man kann nicht behaupten, dass dieses Öl ein Fettverbrenner ist – solche Behauptungen sind falsch, und bei solchen Versprechen ist Vorsicht geboten.
Pfefferminze ist aber eine sinnvolle Ergänzung für ein gut durchdachtes Abnehmprogramm. Ihr werden zwei wichtige Eigenschaften zugeschrieben:
Sie wirkt appetitzügelnd: Nach dem Inhalieren einer Ölmischung mit heißem Wasser bleibt das Hungergefühl oft lange aus.
Außerdem ist sie ein bewährtes Mittel zur Unterstützung der Verdauung, wenn sie innerlich angewendet wird. Wir wissen: Eine ausgewogene Verdauung ist entscheidend für den Abnehmerfolg.
Wie alle ätherischen Öle ist Pfefferminzöl für schwangere Frauen und Kinder unter 6 Jahren verboten.
Die hohe Konzentration der Wirkstoffe kann starke Reizungen oder allergische Reaktionen verursachen.
Da es blutdrucksteigernd wirkt, sollte es bei Personen mit Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen gemieden werden.