Veröffentlicht von René Ronse
Warnung : Betrug mit vermissten Tieren
Aktualisiert am 11 März 2026.
Betrüger nutzen die Verzweiflung von Tierhaltern aus, indem sie Anzeigen zu vermissten Tieren missbrauchen. Sie behaupten, das Tier gefunden zu haben, und verlangen Geld für angebliche “Pflegekosten” oder “Unterbringung”.
Falsche Rettungen vermisster Tiere
Die Betrüger kontaktieren Tierhalter über soziale Netzwerke oder Anzeigenseiten, oft nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung. Sie behaupten, das Tier gefunden zu haben, und fordern eine Zahlung, um es “zu pflegen” oder “zurückzubringen”.
Vorgehensweise
Einige verwenden gefälschte Fotos, andere senden falsche Tierarztrechnungen. Häufig wird eine dringende Zahlung per Überweisung oder Prepaid-Karte verlangt. Nach Erhalt des Geldes bricht der Kontakt ab.
Indizien: ausländische Telefonnummer, keine genauen Angaben zum Tier, verweigerte aktuelle Fotos.
Tipps:
- 📸 Fordern Sie immer ein aktuelles Foto oder einen echten Nachweis, bevor Sie Geld senden.
- 🚫 Zahlen Sie niemals, um Ihr Tier zurückzubekommen; Tierärzte und Tierheime verlangen keine Fernzahlungen.
- 🐶 Veröffentlichen Sie Suchanzeigen nur auf seriösen Plattformen (z. B. Tasso, PetAlert).
- 📞 Kontaktieren Sie Tierheime oder Behörden, bevor Sie handeln.
- 📢 Melden Sie Betrugsversuche bei der Polizei oder dem BSI.
Fazit
Betrüger spielen mit Emotionen – bleiben Sie ruhig und wachsam. Kein seriöser Dienst verlangt Geld für ein vermisstes Tier.
Hilfe für Opfer:
Liste vertrauenswürdiger Anti-Betrugs-Websites für Verbraucher
Verfasst von : René Ronse
Methodik : Unsere Warnmeldungen beruhen auf einer regelmäßigen Überwachung nationaler Meldeplattformen, Rückmeldungen von Betroffenen und Mitteilungen zuständiger Behörden.
Über den Autor : René Ronse, Verantwortlicher von ArnaqueOuFiable.com. Experte für Cybersicherheit von Verbrauchern, Spezialist für die Erkennung von Online-Betrug, Produkttransparenz und digitale Konformität. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Analyse versteckter Abonnementmechanismen, unleserlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen, aggressiver Verkaufstaktiken und irreführender Geschäftspraktiken im Internet.
Quellen : police.be | petfbi.org | internationalanimalrescue.org | franceinfo.fr
Letzte Aktualisierung : 11 März 2026.
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