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Artikel von René Ronse

GOOGLE, eine mächtige Suchmaschine

Aktualisiert am 22 Juli 2025.

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Jeder weiß, dass „Google“ der unangefochtene Weltmarktführer unter den Suchmaschinen ist.

Das ist kaum überraschend, denn Google ist eine leistungsstarke Suchmaschine, die zahlreiche nützliche und fortschrittliche Tools „kostenlos“ anbietet.

Doch ist das wirklich kostenlos? Ist das immer positiv? Und gibt es keine ernstzunehmenden Konkurrenten, die mithalten können?

Schauen wir genauer hin.

„GOOGLE“, die übermächtige amerikanische Suchmaschine!

Eine dominante Suchmaschine mit überwältigendem Marktanteil!

Google hält einen Marktanteil von fast 95 %. Der stärkste Konkurrent, die weltweite Nummer 2 „Bing“, kommt auf weniger als 3 %.
Die französische Suchmaschine „Qwant“ und die umweltfreundliche Suchmaschine „Ecosia“ erreichen jeweils weniger als 1 %.

Und jetzt festhalten: Dank dieser Dominanz erzielte Google im Jahr 2018 mehr als 136 Milliarden US-Dollar Umsatz – über 30 Milliarden Dollar Gewinn!

Es ist offensichtlich: Google dominiert die Internetsuche. Die Suchmaschine ist Teil unseres Alltags, und ihr Name steht inzwischen sogar für das Suchen im Internet selbst!

Das Problem: Dieser Erfolg bringt auch eine enorme Macht mit sich – Google kann praktisch tun und lassen, was es will.

Und das nutzt das Unternehmen auch:

– Es verwendet, speichert und teilt persönliche Daten zu Werbezwecken, um immer höhere Gewinne zu erzielen.
– Es zeigt gezielt Werbeanzeigen in den Suchergebnissen.
– Es verändert die Reihenfolge der Suchergebnisse nach eigenen Kriterien.
– Es schließt Nutzerkonten ohne Vorwarnung, Erklärung oder Möglichkeit, Einspruch einzulegen.
– Es ändert mehrmals im Jahr das Ranking der Suchergebnisse durch überraschende Updates.
– Es verändert das Erscheinungsbild der Suchergebnisse und hebt die Seiten hervor, die Google für „besser“ hält – nach eigenen Maßstäben.
– Es zwingt allen Websites seine eigenen Regeln auf, die sich ständig ändern.
– Es versteigert Suchbegriffe an Werbetreibende.
– Es nutzt aggressive Steueroptimierung, um in vielen Ländern keine oder kaum Steuern zu zahlen.

All das wäre an sich noch kein Problem – aber durch das nahezu vollständige Monopol von Google bekommen diese Praktiken eine enorme Tragweite und können sogar gefährliche Folgen haben.

Zum Beispiel:

– Google kann Trends setzen und mit seinen Werten globale Strömungen beeinflussen.
– Nutzer werden zum Produkt: Google bietet gezielt Produkte an, um den eigenen Umsatz zu steigern.
– Google hat Macht über das Überleben von Websites und Unternehmen, die ausschließlich online arbeiten, und kann langjährig seriöse Anbieter ohne Begründung aus den Suchergebnissen verbannen (Beispiel: CCN is Shutting Down after Google’s June 2019 Core Update.)
– Kleinere Akteure geraten ins Hintertreffen, nur die „großen Fische“ erhalten noch Aufmerksamkeit.
– Staaten verlieren Steuereinnahmen – die Kosten werden letztlich auf die Allgemeinheit umgelegt.

Zudem sind die Suchergebnisse oft nicht so neutral wie angenommen: Durch den Verkauf von Keywords können die Ergebnisse verzerrt sein. Die angezeigten Resultate werden zudem immer stärker nach dem Profil des Nutzers gefiltert – die berühmte Filterblase. Und Google bevorzugt oft die eigenen Dienste vor der Konkurrenz.

Allerdings ist Google nicht nur der „böse Wolf“. Das Unternehmen investiert viel in Forschung, Entwicklung und Unterstützung, beschäftigt weltweit viele Menschen und bietet hochwertige Dienste und Tools.

Problematisch bleibt jedoch die Monopolstellung – sie ist ungesund und stellt ein echtes Risiko dar.

Nur ein ausgewogenerer Wettbewerb könnte die Situation verbessern, bevor sich die Lage weiter verschärft.

Glücklicherweise gibt es auch seriöse, respektvolle und effiziente Alternativen, die – mit ein wenig mehr Aufmerksamkeit – Google Konkurrenz machen und die Machtverhältnisse im Netz wieder ins Gleichgewicht bringen könnten.

Neben Bing und Yahoo, die jeder kennt, existieren auch andere, weniger bekannte Suchmaschinen, die effektive und auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnittene Ergebnisse liefern.

Hier zwei empfehlenswerte Alternativen:

QWANT :

Eine exzellente französische Suchmaschine, die den Datenschutz ihrer Nutzer respektiert:

– Sie setzt keine Cookies auf dem Rechner.
– Sie speichert keine Suchhistorie.
– Sie zeigt nur wenige Werbeanzeigen an (maximal 2 pro Seite).
– Sie verändert die Ergebnisreihenfolge nicht willkürlich.
– Sie zahlt ihre Steuern im Land, in dem sie Einnahmen erzielt.

Mehr Infos zu „Qwant„.

ECOSIA:

Eine deutsche, umweltfreundliche Suchmaschine:

– 100 % Strom aus erneuerbaren Energien.
– 80 % der Gewinne fließen in Aufforstungsprojekte.
– Persönliche Daten werden nicht weitergegeben.
– Alle Suchanfragen werden nach einer Woche anonymisiert.

Mehr zu „Ecosia„.

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